Zykluszeit

Die Zeitspanne zwischen dem Beginn zweier sich wiederholender gleicher Vorgänge eines Prozesses. Die Zykluszeit der Zentraleinheit einer Speicherprogrammierbaren Steuerung ist die Zeit, die die Zentraleinheit benötigt, ein ganzes Programm vollständig abzuarbeiten. Da jede Programmzeile eine Befehlsausführungszeit hat, ist die Zykluszeit mindestens so lange wie die Summe aller Befehlsausführungszeiten, die in einem Durchlauf des Programms ausgeführt werden. Dazu gehören das Lesen der Programmzeilen aus dem Speicher, das Lesen des Signals (z.B. eines Eingangs), das Verknüpfen gemäß Programm usw. Durch Sprungbefehle können Befehle überprungen werden, um Zeit zu sparen. Die Zykluszeit variiert bei heutigen SPS je nach Programmlänge und Programmiermethode. Zykluszeiten können zwischen 1 ms und 20 ms je 1000 Anweisungen liegen und unterscheiden sich sehr stark von SPS zu SPS. Die meisten SPS-Hersteller bieten einfache Testprogramme an, um die Zykluszeit zu messen.

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