Ölkreislauf

1. Geschlossener Ölkreislauf: Schaltung eines Hydraulikgetriebes, bei der der Flüssigkeitsumlauf von der Pumpe zum Motor oder zum Zylinder und von dort direkt zurück in die Saugleitung der Pumpe führt. Austretendes Lecköl wird durch eine Niederdruck-Speisepumpe ersetzt. Der geschlossene Kreislauf bringt besonders dort Vorteile, wo die Last schiebt (z.B. bei Fahrzeugen) oder zieht (z.B. bei Kränen). In diesen Phasen wird der Hydraulikmotor zur Pumpe, die sich ihrerseits auf den Antriebsmotor (z.B. Verbrennungsmotor) stützt, d.h. man kann mit einem geschlossenen Kreislauf verlustlos bremsen. 2. Offener Ölkreislauf: Grundform eines hydraulischen Antriebes, bei der die Pumpe Öl aus dem Vorratsbehälter ansaugt, das nach Arbeitsleistung wieder in den Behälter zurückgeführt wird. Eine Richtungsumkehr der Pumpenförderung ist nicht möglich. Eine Richtungsumkehr des Antriebsgliedes (Zylinder, Motor) erfolgt hier durch ein Wegeventil.

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