Motorschutzschalter

Motorschutzschalter sind eine Kombination mehrerer Schutzeinrichtungen von Elektromotoren: Motorschutzschalter vereinigen den Kurzschlußschutz im Motor oder in der Leitung zum Motor und den Überstromschutz, also den Schutz vor zu hohen Dauerströmen, etwa beim Ausfall einer Phase eines Drehstrommotors. Beim Einsatz von Motorschutzschaltern erübrigt sich die Aufteilung des Motorschutzes in Kurzschlußschutz (Schmelzsicherung) und Überlastschutz (Bimetallauslöser). Die Notwendigkeit, diese beiden Schutzfunktionen zu trennen, ergibt sich daraus, dass der Anlaufstrom der üblichen Asynchronmotoren so hoch ist, dass eine einzelne Sicherung allein entweder keinen Überlastschutz bieten würde, weil sie den hohen Anlaufstrom aushalten muß, oder beim Anlaufen auslösen würde, weil sie bei Überlast abschalten muß. Herkömmliche Motorschutzschalter arbeiten mit magnetischer Schnellauslösung (Kurzschlußschutz) und Bimetallelement (Überstromauslöser). Moterne Motorschutzschalter arbeiten elektronisch.

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