Grenzsignalglied
Ein Grenzsignalglied (nach DIN 19237): "Vergleicht den Wert einer Eingangsgröße mit einem Grenzwert. Wird dieser Grenzwert über- oder unterschritten, so ändert sich das Grenzsignal." Anmerkung: Ein Grenzsignalglied ordnet zwei Wertebereichen eines Eingangssignals im Beharrungszustand zwei verschiedene Werte des Grenzsignals zu. Wegen der Schaltdifferenz tritt eine Überlappung (Hysterese) dieser beiden Wertebereiche ein, wodurch zwei eindeutige Bereiche und ein zweideutiger Bereich für die Werte des Grenzsignals entstehen. Im zweideutigen Bereich ist der Wert des Grenzsignals von der Vorgeschichte des Eingangssignals abhängig. Der Einstellbereich eines Grenzsignalglieds ist der Bereich, in dem ein Grenzwert eingestellt werden kann. Grenzsignalglieder werden in der Steuerungstechnik sehr häufig eingesetzt; sie stellen die einfachste Form der Analog-Digital-Wandlung dar: Ein analoges Drucksignal wird etwa mit einem Grenzsignalglied überwacht, um den Öldruck in einem Getriebe zu überwachen. Da Grenzsignalglieder häufig für Sicherheitseinrichtungen oder zur Überwachung eingesetzt werden, ist es besonders wichtig, sie drahtbruchsicher anzuschließen.

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