Feldbus
Serielles Bussystem zum Informationsaustausch zwischen räumlich weit voneinander entfernten Teilen eines Verfahrens oder fertigungstechnischen Prozesses. An diesen dezentralen Stationen des Prozesses befinden sich Sensoren, Aktoren und Steuereinheiten mit unterschiedlicher Komplexität. Hauptvorteile beim Einsatz eines Feldbusses sind die Verminderung der Parallelverkabelung, die Entlastung der übergeordneten Steuereinheit durch dezentrale Vorverarbeitung und die Beseitigung der Schwierigkeiten von Analogwertübertragungen bei einer Digitalisierung in der Unterstation. Bei Ausfall des Leitrechners können die Unterstationen des Feldbusses einen Minimalbetrieb aufrechterhalten. Merkmale eines typischen Feldbusses sind: 1. Master-Slave-Modus, Command-Response-Modus; 2. Störfestes Übertragungsmedium: Zweidrahtkabel azs Kupfer, geschirmt und verdrillt. Signalübertragung im Gegentaktverfahren (RS485-Standard) und galvanische Entkoppelung der Busteilnehmer; 3. Hohe Übertragungsgeschwindigkeit von 375 KBd.; 4. Räumliche Ausdehnung bis zu 1 km.

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