Drehstrommotor
Elektromotor, der mit 3-Phasen-Wechselstrom (Drehstrom) betrieben wird. Man unterscheidet Synchron- und Asynchronmotoren. Beim Synchronmotor besteht der Läufer aus einem Elektro- oder Permanentmagneten, der sich mit derselben Drehzahl wie das Drehfeld dreht. Synchronmotoren werden eingesetzt, wenn keine großen Drehmomente, sondern genaue Drehzahlen erforderlich sind. Der Asynchronmotor hat einen Läufer, der sein Magnetfeld durch Induktion des Ständerdrehfeldes aufbaut. Die Drehzahl des Läufers ist immer etwas geringer (ca. 0-20%) als das Drehfeld, sie ist belastungsabhängig. Der Asynchronmotor benötigt wegen des hohen Induktionsstromes nach dem Einschalten besondere Starthilfen. Er wird eingesetzt, wenn große Drehmomente gefordert werden.

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